Es hat eine Zeit gedauert, bis ich formulieren konnte, was es in mir bewirkt, wenn ich im Vaterunser bete, dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit. Die Idee ist, dass ich durch meine Verbindung zu Jesus auch Anteil an diesen Dingen habe. So ganz hat es bei mir nicht geklappt, darüber nachzudenken. Aber angesichts verschiedener herausfordernder Situationen bei mir und anderen kam mir ein Teil eines Chorusses in den Sinn, der auf einem Bibelvers beruht: Wisst ihr nicht, ihr seid der Tempel, voller Lob, voller Kraft, voller Herrlichkeit. Musik macht die Erinnerung ja leichter. Aber mit diesen Zeilen habe ich es fast immer geschafft, auch in schwierigen Situationen am Ende doch zu einer positiven, zumindest aber hoffnungsvollen Sichtweise zu kommen. Dank sei Jesus dafür.
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HOMECOMING-kONZERT
November 13, 2009 · Kommentar schreiben
Es ist zwar schon etwas her, war aber so schön, dass ich es doch noch mal erwähnen möchte: Das Homecoming- Konzert mit Bill und Gloria Gaither und Freunden in Wetzlar. Ich habe es so genossen, die vom Fersehen bekannten christlichen Künstler mal persönlich zu sehen und zu hören. Besonders bewegend war auch eine kurze Ansprache von Gloria Gaither.

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Jesusluxus 11
November 9, 2009 · Kommentar schreiben
Die Theorie: Sakramente verbinden mit der Ewigkeit.
Die Aufgabe: Such eine Gewohnheit oder einen Gegenstand, etwas das im erweiterten Sinn ein Sakrament für dich ist.
Da habe ich lange drüber nachgedacht, was ich regelmäßig tue oder welcher Gegenstand für mich eine Verbindung zur Ewigkeit ist. Fast wollte ich aufgeben, weil ich nichts Greifbares sah.
Doch letztendlich ist es egal, wie banal es klingt, mich auf verschiedene Weise mit dem Wort Gottes zu beschäftigen, zu beten und Gottesdienste zu besuchen, sind für mich Verbindungen zur Ewigkeit.
Dann gibt es noch ein kleines Bild aus meiner frühen Kindheit, das mir besonders gut gefällt. Es steht bei uns im Schlafzimmer und zeigt mich auf einer Wiese mit einem Puppenwagen.
Manchmal stelle ich mir vor, dass ich bei Gott so sein darf wie ein kleines Mädchen und dass doch auch das Mütterliche dabei ist.
Kategorien: Christsein
Jesusluxus 10
Oktober 11, 2009 · Kommentar schreiben
Der Anlass: Jesus weint über Jerusalem (Lukas 19, 41-44). Manchmal ist es einfach dran, über einer Situation zu weinen. Meistens habe ich versucht, so eine Angelegenheit schnell zu überwinden und etwas zu finden, was mich wieder fröhlich macht. Dadurch gibt es aber Dinge, die irgendwie unerledigt sind. Es ist eine Herausforderung, die Stimmung auszuhalten, sich der Sache zu stellen. Das ist nicht nur schön, aber in der Beziehung zu Jesus kann ich es wagen. Ich weiß, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Die Aufgabe: Gibt es eine Musik in meinem Archiv, die genau diese Stimmung wider gibt, ohne in die Depression zu führen? Zuerst fand ich nichts, aber als ich vor ein paar Tagen meinen MP3-Player neu bespielen wollte, da die Zeit der „Summer-Hits“ nun doch vorbei ist, kam mir die letzte CD von Johnny Cash in die Hand: American V: A Hundred Highways. Wenn man etwas weiß über ihre Entstehung in der kurzen Zeit zwischen dem Heimgang seiner Frau June und seinem eigenen, und gut zuhört, können schon mal die Tränen kommen.
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Jesusluxus9
September 24, 2009 · Kommentar schreiben
Es ist schon etwas her, dass ich mich mit der neuen Aufgabe beschäftigt habe. Ich hoffte, noch etwas ergänzen zu können, aber es hat sich nichts mehr ergeben. Es ging nämlich darum, sich in eine leere Kirche zu setzen und auf sich wirken zu lassen. Das ist gar nicht so einfach, denn entweder sind die Kirchen zu oder es ist viel Betrieb darin. Aber einmal hat es geklappt, nämlich bei meinem Ausflug nach Mainz. Es war, wen wundert`s , eine katholische Kirche. Ich saß also in diesem reich geschmückten, etwas dunklen Gebäude im hinteren Drittel auf einer der Bänke und war still. Nach einiger Zeit sagte ich in meinem Herzen“So, Jesus, was hast du mir jetzt und hier zu sagen?“ Die Antworrt kam sehr schnell und war überraschend:“Ich brauche das alles nicht und du auch nicht.“ Da wusste ich Bescheid. Ich möchte auf keinen Fall respektlos sein in Bezug auf Dinge, die anderen wichtig oder heilig sind, war aber auch erleichtert, dass für mich der Umgang mit Jesus eigentlich unkompliziert und unabhängig von äußeren Dingen ist.
Kategorien: Christsein
Jesusluxus 8
August 27, 2009 · Kommentar schreiben
Ich streike!
Ich habe darüber nachgedacht, wie in der Aufgabe beschrieben, eine andere Bezeichnung für Gott zu finden als Vater. Aber warum sollte ich das tun? In 34 Jahren Nachfolge Jesu habe ich mich oft damit beschäftigt,ob etwas in meinem Verhältnis zu Gott schief ist, weil der Vergleich mit meinem irdischen Vater nicht passt. Inzwischen bin ich so froh, dass ich einen himmlischen Vater habe, zu dem ich ein unbeschwertes Verhältnis habe, und ich sehe keinen Grund, warum ich das aufgeben sollte. Es könnte vielleicht ein Problem sein, wenn ich Gott nur als Vater sehen würde und alle anderen Aspekte, wie Herr, Schöpfer usw. völlig außen vor lassen würde. Also, tut mir leid, Herr Küstenmacher, aber in diesem Punkt kann und will ich nicht mitgehen
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Jesusluxus 7
August 24, 2009 · 1 Kommentar
Eine schwierige Aufgabe: Mich auf einen Stuhl zu setzen und mir vorzustellen, meine Mutter würde mir ihre Hände auf die Schultern legen, meine Oma würde ihr die Hände auflegen und meine Uroma meiner Oma. Was würde passieren, wenn das möglich wäre?
Ich hab`s versucht und fand es eigenartig. Was hat meine Mutter mir mitgegeben? Was kam von meiner Oma? Meine Oma habe ich noch recht gut gekannt, meine Uroma hat mich zwar als Baby noch gesehen, aber ich habe keine Erinnerung an sie, weiß auch nichts über ihr Verhältnis zu meiner Mutter.
Ich hatte das Gefühl, auf dem Weg, den sie gegangen sind, gut weitergemacht zu haben. Da gab es das uneingeschränkte Muttersein, auch mit vielen Kindern. Natürlich habe ich es viel leichter als sie gehabt, deren Muttersein immer auch von Kriegen beeinflusst war. Auch der Haushalt ist heute leichter zu führen, auch wenn die Ansprüche gestiegen sind.
Vielleicht gab es auch einen Weg zu Jesus hin, denn ich hatte schon früh eine Sehsucht nach einem Leben mit Gott, auch wenn ich nicht wusste, wie ich das bekommen könnte.
Ich finde es auch interessant, dass meine Schwestern und ich so verschieden sind, obwohl ja hinter jeder von uns die gleiche Reihe stehen würde, vielleicht haben wir doch mehr Möglichkeiten, das Leben zu gestalten, als man manchmal denkt.
Da kommt in mir die Frage auf, was ich meinen Töchtern mitgebe. Ich hoffe, sie wissen alle vier, dass ich sie uneingeschränkt liebe(wie auch meine Söhne), dass sie wertvoll sind und viele Möglichkeiten haben, ihr Leben zu gestalten und dass ich viel Respekt habe, wie sie ihr Leben führen. Ich wünsche ihnen, dass Gott sie segnet, für was auch immer sie sich entscheiden mögen. Er ist ein soviel besserer Ratgeber als ich jemals sein könnte.
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Jesusluxus 6
August 4, 2009 · 3 Kommentare
Aufgabe 6 führt mich zu meinem Ruf oder meiner Berufung.
Da der Autor ja auch Pastor ist, kann man erwarten, dass es auch um den Ruf Gottes in mein Leben geht. So ist es auch. Passenderweise ein paar Tage vor dem Start von Summer2go ging es also um Menschenfischer sein. Fand ich sehr gut und hat mich auch dazu gebracht, nachzudenken, ob ich nicht mehr beitragen könnte als ich ursprünglich vorhatte. Das hab ich dann gemacht und bin dadurch in den Genuss einer sensationellen Predigt von Schwester Nachtigall(ich weiß leider ihren Vornamen nicht) gekommen.
Außerdem steckt in diesem Thema ja auch der Beruf. Ich bin heute noch dankbar, dass mein Vater, als ich noch zu jung war für eine Krankenschwesterausbildung, mir vorgeschlagen hat, den neu erschaffenen Beruf der PTA zu erlernen. Ich arbeite noch immer mit Begeisterung in der Apotheke und wollte auch nach der 24-jährigen Familienpause nichts anderes machen.
Immer wieder frage ich Gott mit einem gewissen Zittern, ob es in Ordnung ist, mit dem Patchworken weiterzumachen, oder ich frage mich, ob ich bereit wäre, damit aufzuhören, wenn Gott mich darum bitten würde. Das letzte, was ich von Gott zu hören glaube, ist, dass ich damit weiter machen kann, wenn es nicht zur Selbstverherrlichung dient, sondern um anderen eine Freude zu machen und sie in gewisser Weise damit zu segnen. Da war ich wirklich erleichtert, denn ich erlebe es immer wieder, dass Menschen sich freuen, wenn ich ihnen etwas aus meiner Quilt- und Nähstube schenke. So achte ich jetzt noch mehr darauf, was zu jemandem wirklich passen könnte und was sich besonders eignet. So habe ich jetzt ein Buch gefunden mit Vorlage zu einem „12 Haltungen, die glücklich machen –Quilt“ .Da man die Blöcke auch einzeln verwenden kann, hoffe ich, damit noch viele Leute segnen zu können.
Die eigentliche Aufgabe für dieses Mal bestand darin, ein lang erwünschtes Urlaubsziel aufzusuchen und zu erleben, wie schön es ist anzukommen. Nun war ich zwar nicht in Cornwall oder den Niederlanden, habe aber mit Lothar eine kleine Schifftour nach Rüdesheim unternommen, und wir haben beide die Fahrt sehr genossen und wollen noch mal eine andere Fahrt dieser Art unternehmen.
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Jesusluxus 5
Juli 21, 2009 · Kommentar schreiben
Bei der 5. Aufgabe in diesem Programm habe ich mich damit beschäftigt, aktiv an Festen teilzunehmen. Dazu hatte ich verschiedene Gelegenheiten: Ein Geburtstag, eine Bachelor- Feier, eine Hochzeit. Nun ist es mir nicht gerade unangenehm das zu tun, sondern ich habe es immer gerne gemacht. In den letzten Jahren hatte ich mich aber bewusst zurückgenommen, weil ich es lernen wollte, nicht mehr Verantwortung an mich zu ziehen als angemessen ist. Da ich das jetzt gelernt habe, genieße ich es, jetzt wieder mehr auf Leute zuzugehen und, wie zum Beispiel bei der Hochzeit, einen lustigen Beitrag zum Programm beizusteuern.
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Jesusluxus 4
Juni 22, 2009 · Kommentar schreiben
In der Weihnachtsgeschichte wird ja berichtet, dass einer der Weisen aus dem Morgenland für Jesus Gold mitgebracht hat. Später wird dieses Gold nie mehr erwähnt. Da kann man ja die Phantasie mal spielen lassen. Eine Möglichkeit ist ja, dass Jesus das Gold die ganze Zeit noch hatte, es eventuell bei der Mutter gelassen hat, aber nie weg gegeben hat.
Was könnte das für mich bedeuten?
Ich kann mal darüber nachdenken, was ich an alten, wertvollen Dingen habe, die eine Bedeutung für meine Familie haben oder ein besonderes Andenken sind. Irgendwann ist mir die alte Bibel und das Gesangbuch meiner Uroma eingefallen, die im Regal im Schlafzimmer stehen. Die Bibel ist von 1900 , das Gesangbuch ist von 1904. Beide stehen wohl im Zusammenhang mit der Konfirmation meiner Uroma. Dass sie bei mir gelandet sind, liegt wohl daran, dass mein Vater einige Jahre bei ihr gelebt hat und er dann wohl meinte, dass von den Geschwistern bei mir das größte Interesse vorhanden ist. Mit der Bibel habe ich mich nach meiner Bekehrung viel beschäftigt, bis ich dann doch modernere Übersetzungen bevorzugt habe. Ich habe noch zwei weitere alte Bibeln, die aber aus der angeheirateten Familie meiner Schwester stammen, also für uns nicht eine große Bedeutung haben.

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